Praxis Roland Hanik in München - Therapiezentrum für Hörschädigungen aller Art

     

          Praxis Roland Hanik
 
Sprachtherapie für Hörgeschädigte 

  

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Außenstellen

Für viele unserer Patienten ist es oft nur schwer möglich, neben ihrer Schul- und Berufsausbildung noch Zeit für einen Sprachtherapietermin in München zu finden. Noch problematischer ist die Situation für Eltern, die nicht in München wohnen, ihre Kinder jede Woche  zu uns in die Praxis zu bringen. Deshalb haben wir als zusätzliches Angebot ganze oder halbe Therapietage eingerichtet, die unsere Mitarbeiter vor Ort in den diversen Institutionen für Hörgeschädigte durchführen. Dort sind wir in eigenen Therapieräumen untergebracht und übernehmen in enger Zusammenarbeit mit den dort tätigen Erziehern, Kindergärtnerinnen, Lehrern, Ausbildern und Psychologen die lautsprachliche Förderung der Kinder und Jugendlichen.

Dieses Konzept - die Einbettung der Sprachtherapie in den übrigen Ausbildungsalltag - hat sich ausgezeichnet bewährt. So ist für viele Kinder ein regelmäßiges Hör- und Sprachtraining selbstverständlich geworden, und die Kinder haben darüber hinaus  die Gelegenheit, in der Gruppe mit den Betreuern die neu erworbenen Sprachfortschritte zu vertiefen. Sie sind stolz auf ihre Arbeitsmappen, die sie anderen gerne vorzeigen. So ergibt sich daraus eine zusätzliche Motivation, das eigene Hör- und Sprachverständnis zu verbessern. Natürlich bemühen wir uns auch, den Kontakt zu den Eltern zu pflegen und sie über die Fortschritte oder Probleme ihrer Kinder auf dem Laufenden zu halten.

Im Förderzentrum mit Förderschwerpunkt Hören fördern wir Kinder aus dem schulvorbereitenden Bereich (SVE) und Kinder, die bereits die Schule besuchen. Im Förderzentrum "Schwerpunkt Hören", der früheren Schwerhörigenschule in Johanneskirchen, arbeiten wir mit Kindern aus dem schulvorbereitenden Bereich und den Schulkindern der Einrichtung. Betreut werden von uns auch die Kinder, die dort in den heilpädagogischen Einrichtungen (Tagesstätte und Heim) des Bayerischen Landesverbands für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter (BLWG) untergebracht sind. Die kleinen Patienten werden ermutigt, mit Sprache zu "spielen", Gesprochenes besser wahrzunehmen und Gehörtes als sprachliche Botschaften zu identifizieren. Sie üben spielerisch, produktiv mit Sprache umzugehen und lernen so systematisch den Einsatz der Sprache als Verständigungsmittel. Bei den Schulkindern steht neben Satzbau und Grammatik die Verbesserung und selbständige Kontrolle der eigenen Aussprache im Vordergrund.

Im oberbayerischen Hohenwart bei Ingolstadt arbeiten unsere Therapeuten in einer Einrichtung der Regens-Wagner-Stiftung mit Kindern, die neben ihrer Hörbehinderung meist eine zusätzliche Behinderung haben. Hier steht der Aufbau einer einfachen Kommunikation für den Alltag im Vordergrund, sowohl mit Gebärden als auch mit Lautsprache. In erster Linie soll die Freude an der sprachlichen Kommunikation unter Beteiligung aller Sinne geweckt und gefördert werden. Natürlich sind die sprachtherapeutischen Maßnahmen an die jeweilige Art der Behinderung angepasst. Wir haben oft erfahren, dass auch behinderte Kinder und Jugendliche durch die kontinuierliche Anregung, sich mitzuteilen und ihre Wünsche verständlich zu äußern, zu einer ihnen angemessenen selbstständigen Lebensführung befähigt werden können.

In München sind wir auch im Berufsbildungswerk für Hör- und Sprachgeschädigte (BBW) vertreten. Dort erhalten Auszubildende von uns eine sprachtherapeutische Förderung mit dem Schwerpunkt Artikulationsverbesserung. Die Verbesserung des sprachlichen Ausdrucks gibt mehr Sicherheit im Auftreten gegenüber Meistern und Kollegen. Der Einstieg in eine Berufswelt, in der auf eine Hörbehinderung wenig Rücksicht genommen wird, ist für viele Jugendliche ein entscheidender Schritt. Spätestens während ihrer Berufspraktika erleben die Auszubildenden, wie wichtig korrektes Verstehen von Arbeitsanweisungen und Ausbildungsinhalten, aber auch sprachliche Umgangs- und Höflichkeitsformen sind. Manchmal ist es lediglich die Korrektur einzelner Sprachlaute, die aus einem unverständlich gesprochenem Satz eine verständliche Aussage macht. Eine Verbesserung der Absehfähigkeit kann dafür sorgen, dass Missverständnisse erst gar nicht entstehen. 


 

Stefan Glas

Stefan Glas ist zweifellos der bei allen weiblichen Patienten zwischen sieben und siebenundsiebzig beliebteste Thera- peut. Auch er zählt sozusagen zu den Gründungsmit- gliedern der Praxis   

 

R. Hanik, A. Diehl und Y. Dechant, Fürstenriederstr. 35, 80686 München, Tel. 089-561696, Fax 089-584469, Bildtel. 089-56822760
Mitglied im "Schwerhörigenverein München e. V." und im "Bundesverband Neurofibromatose"